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Die allergologische, hals-nasen-ohrenärztliche
Diagnostik besteht vor allem aus Hauttestungen, Nasenprovokationstestungen
und Blutuntersuchungen:
Beim Hauttest werden bis zu
40 verschiedene Testsubstanzen als kleine Tröpfchen aufgebracht,
die Haut ganz oberflächlich eingeritzt und nach einer viertel
Stunde die allergische Reaktion abgelesen (so genannter PRICK-Test).
Gleichartig kann man auch mit direkt aufgebrachten Allergenen (z.
B. Tierhaare, Textilien u.a.) die Haut oberflächlich reiben
und Reaktionen provozieren (sog. Scratch- oder Reibe-Tests). Die
Hautoberfläche verfügt über die gleichen Immunzellen
wie die durch Allergie betroffenen Schleimhäute und reagiert
nun ebenso auf das aufgebrachte Allergen; anhand der beim Allergiker
auftretenden Rötung und der (harmlosen) umschriebenen Schwellung
und Quaddelbildung kann man das Vorhandensein und die Stärke
der Allergie ablesen.
Nasenprovokationstestungen macht
man, um nachzuweisen, ob eine fragliche oder schwache allergische
Reaktion im Hauttest tatsächlich für die Nase und die
Luftwege relevant und schädlich ist: Man sprüht das hochverdünnte
Allergen direkt auf die innere Nasenmuschel und beurteilt, wiederum
nach einer Wartezeit von fünfzehn Minuten, die Reaktion der
Nase darauf: Bei Allergie kommt es zu Schleimhautschwellung, Niesreiz,
Sekretion, oder zu einer Änderung der Luftdurchgängigkeit
durch die Nase (messbar bei einer apparativen Prüfung, der
sog. Rhinomanometrie).
Blutuntersuchungen
Das Immunglobulin
E, das bei Allergikern erhöht ist und spezifische Allergieantikörper
auf allergieauslösend verdächtige Stoffe (sog. RAST-Test)
werden im Blut bestimmt. Diese ergänzenden Untersuchungen sind
gelegentlich notwendig bei Zweifeln an den Ergebnissen der Hauttests,
bei Kindern, die beim Hauttest nicht mitmachen oder zur Einstufung
des Schweregrades einer Allergie.
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